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Fachdialog am 17.09.2018


Kreislaufwirtschaft:

Ausweg aus der Ressourcenknappheit?

 

Referent Thema
DI Christian Holzer
Sektionschef, Sektion V, Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
Ziele, Maßnahmen und Wirkungen der EU-Kreislaufwirtschaft
Sepp Eisenriegler, MAS, MBA
geschäftsführender Gesellschafter, R.U.S.Z – Reparatur und Service Zentrum 
Aktuelle Kreislaufwirtschaft am Beispiel Elektrogeräte, Link zum Video
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. mont. Roland Pomberger
Lehrstuhlleiter, Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft, Montanuniversität Leoben  

Zukünftige Kreislaufwirtschaft am Beispiel von Lithium-Batterien

Beitrag in ORF

Ziel der EU ist der Übergang zu einer starken Kreislaufwirtschaft, in der Rohstoffe wesentlich nachhaltiger genutzt werden, z.B. durch mehr Wiederverwendung und Recycling. Damit würden Ressourcen eingespart, das Klima geschützt und Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert. Ökoinnovationen sollen Nutzen für Umwelt und Wirtschaft bringen. Die Kreislaufwirtschaft könnte auch über die Umsetzung der Agenda 2030 mit Zielen wie nachhaltigem Konsum, nachhaltigen Produkten, nachhaltigen Städten und Gemeinden, Leben am Land, Innovation und Infrastruktur gestärkt werden.

Zahlen zu sekundären Rohstoffen und Wiederverwertung von Abfällen zeigen, wie es um die Entwicklung einer europäischen Kreislaufwirtschaft steht. 2014 bestanden nur knapp mehr als zehn Prozent der in der EU hergestellten Produkte aus recyceltem Material. China verhängte ein Importverbot für Kunststoffabfälle. In der Folge verkündete die EU die Plastikstrategie: Bis 2030 sollen alle Plastikverpackungen, die bisher zwei Drittel des gesamten Plastikmülls ausmachen, in der EU recycelbar sein. Auch die Reparatur von Haushaltsgeräten ist technisch zwar oft machbar, derzeit allerdings nicht wirtschaftlich – und unterbleibt daher in der Regel.

Wie steht es mit der Kreislaufwirtschaft in Österreich? Bringen neue Technologien, wie die Elektromobilität, neue Probleme?

Prominente und kompetente Referenten berichteten aus ihrer Sicht und standen Rede und Antwort.

 

Ort: Novum Wien Hauptbahnhof, Karl-Popper-Straße 16, 1100 Wien (Endhaltestelle Tram D)
Erreichbarkeit:  www.wienerlinien.at sowie https://www.wien.gv.at/stadtplan/ (u.a. Radverkehrsanlagen sowie -abstellanlagen)
Moderation: Prof. Dr. Reinhold Christian, Vorsitzender Umwelt Management Austria 
   

 

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