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Fachdialog

am Dienstag, 24. November 2015, 18:30 Uhr

zum Thema

Welche Speicher und Netze braucht erneuerbare Energie?

Referent Thema
Dipl.-Ing. Klaus Kaschnitz
Austrian Power Grid AG, Bereichsleiter Betrieb 
Versorgungssicherheit - das Netz von morgen 
Mag. Werner Posch
neovoltaic AG; Vorstand 
Erzeugung, Optimierung des Verbrauchs und Speicherung 
Mag. Dr. Gerhard Totschnig
TU Wien, Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe, Energy Economics Group (EEG)
Vom Ausgleich fluktuierender Energieträger und der Rolle von Stromspeichern, power to heat, vehicle-to-grid oder Lastmanagement

 

Eine moderne Energieversorgung mit einem hohen Anteil von Strom aus Photovoltaik und Windenergie unterliegt einem schwankenden Energieangebot. Intelligente Stromnetze - Smart Grids – könnten dazu beitragen, den Bedarf an Netzausbau in Grenzen zu halten. Ein möglichst weitgehender regionaler Ausgleich könnte den Bedarf an Fernleitungen reduzieren.


Die APG, Österreichs Regelzonenführer, ist der Meinung, dass ein sicheres und leistungsfähiges Übertragungsnetz nicht nur das Rückgrat des österreichischen Wirtschaftsstandortes ist, sondern auch die Grundvoraussetzung für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien und damit auch für die Erreichung der österreichischen und europäischen Klimaschutzziele darstellt. Andere machen darauf aufmerksam, dass der Ausbau von Fernübertragungsleitungen nicht die vordringlichste und anspruchsvollste Aufgabe der Energiewende löst, nämlich eine permanente Vollversorgung mit erneuerbaren Energien. Dazu wären Speicher erforderlich.

Ort: FH Technikum Wien, Höchstädtplatz 6, 1200 Wien / Hörsaal F0.02 Lageplan und Wegbeschreibung der FH Technikum Wien 
Moderation: Prof. Dr. Reinhold Christian, Vorsitzender Umwelt Management Austria